IBT - Integrative bewegte Traumatherapie
Einzelseminare des IBT - Lehrgangs
Traumakompetenz für Therapeut:innen
Entstehung und Auswirkungen einer Traumatisierung, Neurobiologische Grundlagen: Toleranzfester des Nervensystems und Resilienz, Traumakompensation und Traumaschema, Auftragsklärung und Umgang mit dem 'Traumasog', Grundhaltungen in der Arbeit mit Trauma-Überlebenden, Stabilisierung und praktische Übungen, Einführung in prozessorientierte Traumatherapie mit Schwerpunkt IBT.
Traumakompetenz für Therapeut:innen
ORT : Fasholdgasse 3/3, 1130 WienBeginn : 15.01.2027
Ende : 16.01.2027
Leitung : Mag. Angelika Eisterer
Traumakompetenz für Therapeut:innen
IBT Traumatherapie in Bewegung
Dieses Modul vermittelt einen praxisorientierten Einstieg in die 5 Phasen der integrativen bewegten Traumatherapie, sowie die Orientierung an der Landkarte des therapeutischen Raumes.
- In der Stabilisierungsphase wird der Körper als Ort der Sicherheit (wieder)gewonnen, die Bewegung in den therapeutischen Raum eingeladen.
- In der Aktualisierungsphase wird im Sinne der KlientInnensicherheit traumatisches Erinnerungsmaterial sanft aktiviert.
- In der Transformationsphase können sich nicht nur Muskelverspannungen, sondern in der Folge auch alte, dysfunktionale Bewegungs- und Verhaltensmuster lösen.
- In der Neuverarbeitungsphase, wird eine neue 'Haltung' und größere Variabilität von Beziehungsverhalten auf spielerische Weise erfahren. Die Änderung von negativen, rigiden und damit hinderlichen Denkmustern geht mit der Änderung der Körperhaltung und -bewegung einher. Neue Gedanken und Lösungen tauchen auf.
- In der Integrationsphase wird evaluiert, stabilisiert und die Zeit nach der Sitzung vorbereitet.
Sie lernen im Seminar Methoden und Vorgehensweise der IBT auf Basis des eigenen Erlebens kennen, um sie in die therapeutische Behandlung gezielt zu integrieren. Es sind keinerlei spezielle körperliche oder tänzerische Voraussetzungen erforderlich. Die Inhalte werden mittels Vortrag, Übungen und Live Demonstrationen vermittelt.
IBT - Traumatherapie in Bewegung
ORT : Fasholdgasse 3/3, 1130 WienBeginn : 18.06.2027
Ende : 19.06.2027
Leitung : Mag. Romana Tripolt
IBT - Traumatherapie in Bewegung
IBT - Praxis für Therapeut:innen
Körper- und Bewegungswahrnehmung
Die neueste Forschung bestätigt, dass Menschen auf der neurobiologischen Ebene - über Spiegelneuronen und limbische Resonanz - in unmittelbarem, in Wechselwirkung befindlichem Kontakt zueinander stehen.
Vor allem in der therapeutischen Arbeit mit Traumaüberlebenden und der schmerzvollen Erfahrung, reagiert der Körper implizit und unwillkürlich mit neurobiologischen Kampf-, Flucht- und Erstarrungsmustern. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Haltung und Befindlichkeit der TherapeutInnen und der KlientInnen aus.
Einerseits sind Selbstfürsorge/Psychohygiene, professionelle Supervision und Weiterbildung hilfreich, um in Balance zu bleiben; Andererseits können wir lernen, gerade mit diesen neurobiologischen Phänomenen therapeutisch zu arbeiten und sie zu gebrauchen.
In der IBT nutzen wir die Bewegungen oder eben Nichtbewegungen des Körpers für den therapeutischen Prozess. Dazu wird es notwendig, die Wahrnehmung für die eigene Körperlichkeit zu erweitern.
An diesen Weiterbildungstagen wird die Körper- und Bewegungswahrnehmung geschult und dabei jener ressourcevolle und entspannte Zustand erreicht, der notwendig ist, um die herausfordernde traumatherapeutische Arbeit gut zu bewältigen und den therapeutischen Spielraum zu erweitern. Der doppelte Nutzen liegt in der unmittelbaren Anwendbarkeit bei der täglichen Arbeit und der Selbstfürsorge.
Methoden:
Bewegungsmeditation, Bewegung mit und ohne Musik, Bewegungsecho vs. Spiegeln, einen bewegten therapeutischen Raum aufbauen, Stabilisierungsübungen aus der IBT, Praxisübungen zur Umsetzung in die eigene Arbeit.
IBT Praxis für Therapeut:innen
ORT : Fasholdgasse 3/3, 1130 WienBeginn : 21.05.2027
Ende : 22.05.2027
Leitung : Mag. Romana Tripolt
IBT Praxis für Therapeut:innen
Tanz aus dem Trauma
„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, aufzublühen“. (Anais Nin)
Bei Tanz aus dem Trauma haben Lebensfreude und Humor ebenso Raum, wie der Schmerz über alte Wunden. Den Schmerz im therapeutischen Prozess wie einen Schatz zu heben und im Tanz zu transformieren, setzt Kraft und gebundene Energie frei. Leichtigkeit und tiefe therapeutische Arbeit ergänzen sich. Tanz aus dem Trauma ist die praktische Umsetzung der Methode IBT, der Integrativen Bewegten Traumatherapie. Wir nutzen den Tanz, die Gruppe und die individuellen Stärken als Unterstützung für den Entwicklungs- und Wachstumsprozess. Dieser Workshop ist ein Selbsterfahrungsworkshop und ist offen für alle.
Methoden: IBT, 5Rhythmen, Stabilisierung und Einzelarbeit in der Gruppe.
Tanz aus dem Trauma - IBT Selbsterfahrung
ORT : Hinterleiten 12, Reichenau a.d. Rax 2651Beginn : 11.12.2026
Ende : 13.12.2026
Leitung : Mag. Romana Tripolt
Tanz aus dem Trauma - IBT Selbsterfahrung
Tanz aus dem Trauma - IBT Selbsterfahrung
ORT : Hinterleiten 12, Reichenau a.d. Rax 2651Beginn : 25.06.2027
Ende : 27.06.2027
Leitung : Mag. Romana Tripolt und Team
Tanz aus dem Trauma - IBT Selbsterfahrung
Tanz aus dem Trauma - IBT Selbsterfahrung
ORT : Hinterleiten 12, Reichenau a.d. Rax 2651Beginn : 12.11.2027
Ende : 14.11.2027
Leitung : Mag. Romana Tripolt und Team
Tanz aus dem Trauma - IBT Selbsterfahrung
IBT Affektregulation
Körperorientierte Wahrnehmungspraxis in Bewegung und Ruhe. Übungen zum Ressourceaufbau und als Vorbereitung zur Traumaverarbeitung. Das Seminar ist für alle zugänglich.
Um die IBT und deren Arbeit mit der freien, bewussten Bewegung vorzuberieten, werden in der IBT Affektregulation spezifische Haltung und Atemübungen zur Verfügung gestellt. Dadurch entsteht ein IBT Gesamtkonzept, das eine traumasensitive, transformative Praxis bietet, die von Stabilisierung und Affektregulation bis zur Verarbeitung von Traumata reicht.
Das Gesamtkonzept steht unter dem Motto: "Aus der starren Form in die flexible Haltung kommen". Dies bedeutet sich aus der kompensatorischen Traumabewältigung, die meist starre bis rigide Haltungen und wiederholende Bewegungssmuster mit sich bringt, "herauszuschälen". In der Folge entwickeln sich auch angesichts traumatischer Erfahrungen mehr Bewegungsmöglichkeiten, eine neue Freiheit im Körper und damit eine adäquatere, gegenwärtigere Haltung, in der sich Körper, Gefühl und Geist mehr in Einklang befinden.
Das gezielte Pendeln zwischen gegenwärtiger Sicherheit und der traumatischen Erinnerung ist notwendig für die Bewältigung traumatischer Erfahrungen. In der Traumatherapie setzen wir dem traumakompensatorischen, triggerbaren und damit unkontrollierten Hin- und Her zwischen Chaos und Überwältigung einerseits und Rigidität und Erstarrung andererseits, Struktur die Sicherheit gibt und den kreativen Flow der Neuverarbeitung entgegen. Um KlientInnen auf die Intensität der Verarbeitungsprozesse ganzheitlich vorzubereiten, haben die Übungsabfolgen der IBT Affektregulation einen spezifischen Aufbau, bzw. eine Struktur, die den klinischen Erfahrungen und Implikationen der Traumatherapie entspricht.
- IBT Affektregulation STRUKTUR:
Wie die Struktur des IBT-Leitfadens zur Traumaverarbeitung (1. Stabilisierung, 2. Aktualisierung, 3. Transformation, 4. Neuverarbeitung, 5. Integration) ist auch die IBT Affektregulation in 5 Schritten aufgebaut.
IBT Affektregulation bietet durch das Baukastensystem eine individualisierte und dennoch standardisierte wiederholbare Vorgehensweise, die Menschen mit Trauma-Erfahrung dabei unterstützt, ihre Körperwahrnehmung zu verbessern, ihre Grenzen deutlich und sanft zu erspüren, sowie das Nervensystem zu regulieren und zu beruhigen.
Jeder der 5 Schritte enthält Übungen, die innerhalb einer 90 minütigen Einheit zu einem schlüssigen Gesamtablauf aus 1.Aufwärmen, 2.Spannung und Kräftigung, 3.Loslassen 4.Haltungen, Atemlenkung 5.Atem und Entspannung kombiniert werden können. Die einzelnen Übungen können aber auch von KlinikerInnen und Menschen, die mit Traumaüberlebenden arbeiten, dazu genutzt und kombiniert werden, um individualisierte Abläufe zur Stabilisierung für einzelne Personen oder Personengruppen zusammenzustellen.
Zielgruppe:
- Therapeut:innen: Selbstfürsorge und traumasensible Bewegungspraxis, Traumatherapeut:innen können die Übungungen für sich selbst nutzen, um sekundäre Traumatisierung zu verhindern und immer wieder körperlich, emotional und geistig offen und frei für transformative, ganzheitliche Traumaarbeit zu bleiben.
- Klient:innen: Zur Affektregulation, Stabilisierung, Körperwahrnehmung und um Körper- und Bewegungsbewusstsein zu erhöhen.
Ziele:
- Stabilisieren und Affektregulation
- Toleranzfenster vergrößern
- Resilienz stärken
- Affektregulation im Alltag lernen
- therapeutisches Arbeiten
- duale und fokussierte Wahrnehmungen von Körper und Geist üben
- Psychoedukation: Mögliche körperliche und seelische Zustände und Erfahrungen, die während der Übungen auftreten können und deren traumaspezifischen Kontext erläutern. Zb. Zittern, plötzlicher Schmerz, Unlustgefühle, Selbstkritik …
1) Aufwärmen:
Vorbereitung auf die Körperübungen und Psychoedukation: "Diese Einheit ist nur für dich da!" Individuelle Grenzen wahrnehmen, nicht vergleichen, Leistungsanspruch und Ehrgeiz zugunsten von Beobachten und Wahrnehmen loslassen, jederzeit pausieren zB. in der "Child Pose". Nichts abwehren. Schmerz als wichtiges Signal verstehen und nicht ignorieren, Wahrnehmung der eigenen Tendenzen (zB Strenge oder Leistungsanspruch, Aufgeben, Resignieren….), Erschöpfung spüren und den Sinn dahinter erkennen. Bewusstsein in alle Zustände lenken, ob sie angenehm oder unangenehm sind!
2) Kräftigung, Spannung:
Arbeiten mit dem sympathischen Teil des NS, Aktivierung, dadurch Atemvertiefung, Kreislauf- und Körpertraining, aktives Aneignen des Körpers und der eigenen Kraft, kräfigende Übungen wie Planke, Warrior Pose, Sonnengruß, Schihocke....
3) Loslassen:
Abschütteln, alle Muskeln, die nicht gebraucht werden loslassen, dynamische Bewegung um die Toleranz für Abreaktionen und heftige Gefühle während der späteren Traumaverarbeitung erhöhen, Hingabe statt Aufgabe üben; Differenzieren lernen zwischen Geschehen-lassen vs. Aufgeben, Resignieren (Ohnmacht)
4) Atemschulung:
Arbeit mit dem parasympathischen Teil des NS, bewusstes Zentrieren, fokussieren auf Atmung und Körper lernen, Brust- und Bauchatmung, Atemlenkung, Angstgrenzen durch kontinuierlich erweitern und damit Selbstwirksamkeit erfahren, Affektregulation für den Alltag
5) Entspannung:
Arbeit mit dem parasympathischen Teil des NS, Verbindung von Imagination und Körperwahrnehmung (Licht- Farbmeditation, Anspannung-Entspannung von einzelnen Körperteilen u.ä.m.) lenkt die Aufmerksamkeit von Symptomen, hin zu guten Gefühlen; Symptome, die während der Entspannung auftreten können, tolerieren und durch bewußten Einsatz von Imagination und Entspannungsübungen Leidensdruck reduzieren lernen, Übungen in den Alltag mitnehmen.
IBT Affektregulation
ORT : Fasholdgasse 3/3, 1130 WienBeginn : 26.02.2027
Ende : 28.02.2027
Leitung : Mag. Romana Tripolt
IBT Affektregulation
IBT Affektregulation
ORT : Fasholdgasse 3/3, 1130 WienBeginn : 25.02.2028
Ende : 27.02.2028
Leitung : Mag. Romana Tripolt
IBT Affektregulation
IBT in der Arbeit mit Ego States
„Wenn man älter wird, verliert man nichts. Die Kindheit, die Jugend... das ist alles immer noch da. Im Alter gibt es einfach verschiedene Schichten der Existenz, die einander überlagern.“ (Yoko Ono)
Traumatische und schmerzhafte Erfahrungen, die in jüngeren Jahren gemacht wurden, sind, wenn sie nicht verarbeitet werden können, in Persönlichkeitszuständen und -anteilen (Ego States) ein Leben lang präsent.
Aktuelle Auslöser wie Beziehungskonflikte, oder andere Herausforderungen, bringen alte Reaktionsmuster und Traumaschemata zum Vorschein. Es zeigen sich Persönlichkeitsanteile aus früheren Jahren, die mit ihren kindlichen Überlebensmustern auf die gegenwärtige Situation reagieren. Diese unreifen Handlungsmuster und Wiederholungstendenzen basieren meist auf Kampf/Flucht und/oder sind auf Vermeidung ausgerichtet.
Sie lösen Konflikte aus, oder verstärken sie und führen oftmals zu Reinszenierungen.
In der therapeutischen Arbeit zeigen sich Ego States spontan meist während eines Verarbeitungsprozesses. In der Traumatherapie sind wir gefordert, dies zu erkennen um sensibel und kompetent damit umzugehen.
Dazu nutzen wir in der Arbeit mit IBT den Körper und seine unmittelbaren reflexhaften Bewegungen, um frühe Persönlichkeitsanteile und Ego States zu identifizieren. Es gelingt über die Bewegung, in die jeweiligen Anteile zu schlüpfen, um sie zu erforschen und ihre Intentionen und Motive anzuerkennen.
Die alten Reaktionsmuster können so wissentlich erlebt und zugunsten gegenwärtigerer, erfolgreicherer Handlungsstrategien verändert werden. Bewusste Bewegung führt dabei zu einer organischen, prozesshaften Entwicklung und einem ganzkörperlichen Erleben. Das beabsichtigte hinter-sich-Lassen alter Reaktions- und Vermeidungsmuster gelingt.
Aus blinder Agitation wird bewusste Aktion - aus Erstarrung und Dissoziation entsteht präsente Entspannung und Beruhigung.
Theoretischer Hintergrund: IBT- Integrative Bewegte Traumatherapie, Konzept der strukturellen Dissoziation (E. Nijenheus, O.v.d. Hart)
Methoden:
IBT, Vortrag, Live-Demonstration, Selbsterfahrung im Austausch mit KollegInnen, bewusste Bewegungseinheiten mit und ohne Musik
IBT in der Arbeit mit Ego States
ORT : Fasholdgasse 3/3, 1130 WienBeginn : 20.11.2026
Ende : 22.11.2026
Leitung : Mag. Romana Tripolt
IBT in der Arbeit mit Ego States
IBT in der Arbeit mit Ego States
ORT : Fasholdgasse 3/3, 1130 WienBeginn : 15.10.2027
Ende : 17.10.2027
Leitung : Mag. Romana Tripolt
IBT in der Arbeit mit Ego States
IBT Traumatherapie in Bewegung
Dieses Modul vermittelt einen praxisorientierten Einstieg in die 5 Phasen der integrativen bewegten Traumatherapie, sowie die Orientierung an der Landkarte des therapeutischen Raumes.
- In der Stabilisierungsphase wird der Körper als Ort der Sicherheit (wieder)gewonnen, die Bewegung in den therapeutischen Raum eingeladen.
- In der Aktualisierungsphase wird im Sinne der KlientInnensicherheit traumatisches Erinnerungsmaterial sanft aktiviert.
- In der Transformationsphase können sich nicht nur Muskelverspannungen, sondern in der Folge auch alte, dysfunktionale Bewegungs- und Verhaltensmuster lösen.
- In der Neuverarbeitungsphase, wird eine neue 'Haltung' und größere Variabilität von Beziehungsverhalten auf spielerische Weise erfahren. Die Änderung von negativen, rigiden und damit hinderlichen Denkmustern geht mit der Änderung der Körperhaltung und -bewegung einher. Neue Gedanken und Lösungen tauchen auf.
- In der Integrationsphase wird evaluiert, stabilisiert und die Zeit nach der Sitzung vorbereitet.
Sie lernen im Seminar Methoden und Vorgehensweise der IBT auf Basis des eigenen Erlebens kennen, um sie in die therapeutische Behandlung gezielt zu integrieren. Es sind keinerlei spezielle körperliche oder tänzerische Voraussetzungen erforderlich. Die Inhalte werden mittels Vortrag, Übungen und Live Demonstrationen vermittelt.
IBT - Traumatherapie in Bewegung
ORT : Fasholdgasse 3/3, 1130 WienBeginn : 18.06.2027
Ende : 19.06.2027
Leitung : Mag. Romana Tripolt
IBT - Traumatherapie in Bewegung